| 1. Geltungsbereich
1.1 Die folgenden Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsverhältnisse
zwischen Nathalie Puttfarken ("LEGAL LECTORS") und dem Auftraggeber,
sofern nicht etwas anderes zwischen den Parteien dieses Vertrages ausdrücklich
schriftlich vereinbart worden ist.
1.2 Die AGB werden vom Auftraggeber durch die Auftragserteilung anerkannt
und gelten für die gesamte Dauer der Geschäftsverbindung.
2. Kostenvoranschläge
2.1 LEGAL LECTORS Kostenvoranschläge sind unverbindlich.
2.2 LEGAL LECTORS hat das Recht, in den Kostenvoranschlägen angegebene
Preise oder Vertragsbedingungen zu ändern, wenn es vor Abgabe des
Kostenvoranschlages nicht die Möglichkeit hatte, die Gesamtheit des
zu übersetzenden Textes einzusehen. Eine mündliche oder schriftliche
Annahme des Kostenvoranschlags durch den Auftraggeber ist mit einer Auftragserteilung
gleichzusetzen.
3. Auftragserteilung
(1) Der Auftraggeber erteilt die Übersetzungsaufträge durch
Bestätigung des Kostenvoranschlages des Auftragnehmers in elektronischer
Form (Email) oder per handschriftlich unterzeichnetem Fax. Kostenvoranschläge
können nur nach Angabe von genauer Zeilenzahl, bzw. Zeichenzahl und
dem Fachgebiet erstellt werden.
(2) Der Auftraggeber hat in der Bestätigung dem Auftragnehmer die
korrekte Rechnungsanschrift und den Namen des Schuldners mitzuteilen.
Erteilt der Auftraggeber den Auftrag in Vertretung für einen Dritten,
so hat der Auftraggeber seine Vertretungsmacht dem Auftragnehmer schriftlich
zu bestätigen und dem Auftragnehmer zusätzlich zur korrekten
Rechnungsanschrift die Telefondurchwahl und persönliche Emailadresse
des Schuldners mitzuteilen. Der Auftragnehmer ist nicht gehalten, das
tatsächlich Vorliegen einer Vertretungsmacht nachzuprüfen. Eventuell
sich hieraus ergebende Probleme gehen zu Lasten des Auftraggebers. Behauptet
der Auftraggeber fälschlicherweise das Vorhandensein einer in Wirklichkeit
nicht oder nicht ordnungsgemäß erteilen Vertretungsmacht, so
haftet der Auftraggeber dem Auftragnehmer persönlich für alle
Forderungen aus dem Auftragsverhältnis.
(3) Der Auftragnehmer haftet nicht für Verzögerungen oder Ausführungsmängel,
die durch eine unklare, unrichtige oder unvollständige Auftragserteilung
entstehen.
4. Mitwirkungs- und Aufklärungspflicht des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber hat den Auftragnehmer bei Auftragserteilung über
besondere Ausführungsformen der Übersetzung zu unterrichten
(Übersetzung auf Datenträgern, Anzahl der Ausfertigungen, Verwendungszweck,
wörtliche Übersetzung, rechtlich relevante Umstände, wie
Vorlage der Übersetzung bei einer Aufsichtsbehörde zur Genehmigung,
etc.). Ist die Übersetzung für den Druck bestimmt, hat der Auftraggeber
dem Auftragnehmer einen Korrekturabzug zu überlassen.
(2) Informationen und Unterlagen, die zur Erstellung der Übersetzung
notwendig sind, hat der Auftraggeber unaufgefordert und bei Auftragsvergabe
dem Auftragnehmer zur Verfügung zu stellen (Glossare des Auftraggebers,
Abbildungen, Zeichnungen, Tabellen, Abkürzungen, etc.).
(3) Die Verwendung einer spezifischen Terminologie des Auftraggebers ist
bei Auftragserteilung ausdrücklich zu vereinbaren. Erhält der
Auftragnehmer vom Auftraggeber keine Fachterminologie, relevanten Unterlagen,
Informationen oder anderslautenden Anweisungen, so wählt er bei der
Übersetzung eine allgemein übliche bzw. allgemein verständliche
Version.
(4) Der Auftraggeber ist gehalten, die vom Auftragnehmer angefertigten
Texte auf offensichtliche Übersetzungsfehler (insbesondere bei Zahlen,
Daten und Namen) zu überprüfen, bevor er sie im Geschäftsverkehr
verwendet oder veröffentlicht.
(5) Der Auftraggeber trägt die Gefahr für urheberrechtliche
Genehmigungen. Sofern aufgrund von Urheberrechtsverletzungen Ansprüche
Dritter gegen den Auftragnehmer entstehen, hat der Auftraggeber den Auftragnehmer
gegenüber diesen Ansprüchen Dritter schadlos zu halten und aus
der Haftung freizustellen.
(6) Der Auftragnehmer haftet nicht für Verletzungen der zuvor genannten
Pflichten.
5. Preise
Alle Angebote und Preise sind unverbindlich. Die Preise verstehen sich
in € Euro, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei umfangreichen
Aufträgen kann eine Vorausanzahlung oder eine Zahlung in Raten entsprechend
der fertiggestellten Textmenge verlangt werden. Alle in den Angeboten
genannten Preise des Auftragnehmers sind Nettopreise ohne Mehrwertsteuer.
6. Lieferfristen
(1) Lieferfristen und -termine werden bei Auftragsvergabe vereinbart und
sind bindend. Der Verzug tritt erst nach Verstreichen einer dem Auftragnehmer
vom Auftraggeber schriftlich gesetzten, angemessenen Nachfrist ein. Nach
dem Ablauf dieser Frist kann der Auftraggeber die Annahme der Übersetzung
ablehnen und beide Parteien werden von ihren Leistungen frei.
(2) Der Auftragnehmer kommt nicht in Verzug, wenn die Leistung infolge
eines Umstandes unterbleibt, den er nicht zu vertreten hat. Beruht die
Nichteinhaltung des Liefertermins auf höherer Gewalt, so ist der
Auftragnehmer berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten oder vom Auftraggeber
eine angemessene Nachfrist zu verlangen. Zur höheren Gewalt in diesem
Sinne zählt auch der Ausfall des externen oder internen Transport-
oder Kommunikationsnetzes oder Krankheit. Die vereinbarte Lieferzeit verschiebt
sich in diesen Fällen um die Zeit, die der die Leistung verhindernde
Umstand andauert. Weitergehende Rechte, insbesondere Schadensersatzansprüche
sind ausgeschlossen.
7. Störung, höhere Gewalt, Schließung und Einschränkung
des Betriebs, Netzwerk- und Serverfehler, Viren
Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden, die durch Störung
seines Betriebs, insbesondere durch höhere Gewalt, z.B. Naturereignisse
und Verkehrsstörungen, Netzwerk- und Serverfehler, etwaige andere
Leitungs- und Übertragungsstörungen und sonstige von ihm nicht
zu vertretende Hindernisse entstehen. In solchen Ausnahmefällen ist
er berechtigt, ganz oder teilweise vom Vertrag zurückzutreten. Das
gleiche gilt, wenn er aus wichtigem Grunde seinen Betrieb, insbesondere
den Online-Service, für eine bestimmte Zeit ganz oder teilweise einstellt
oder einschränkt.
Er haftet ebenfalls nicht für Schäden, die durch Viren entstehen.
Bei Lieferungen von Dateien per E-Mail, DFÜ (Modem) oder jeglicher
anderer Fernübertragung hat der Auftraggeber die übertragenen
Dateien und Texte unverzüglich nach ihrem Zugang nach Übertragungsfehlern
zu überprüfen.
8. Haftung
(1) Der Auftragnehmer fertigt die Übersetzung des Textes nach bestem
Wissen und Gewissen an.
Erhebt der Auftraggeber unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb
von 5 Werktagen, keine schriftlichen Einwendungen, so gilt die Übersetzung
als genehmigt und abgenommen. Der Auftraggeber verzichtet damit auf sämtliche
Ansprüche, die ihm wegen eventueller Mängel der Übersetzung
zustehen könnten.
(2) Rügt der Auftraggeber innerhalb dieser 5-Tages-Frist einen objektiv
vorhandenen und nicht nur unerheblichen Mangel, so ist dieser Mangel so
genau wie möglich zu beschreiben, und dem Auftragnehmer ist Gelegenheit
zur Nachbesserung zu geben. Dies gilt auch für Eilaufträge mit
einer kurzen Lieferfrist. Weitergehende Ansprüche, einschließlich
Schadenersatzansprüche wegen Nichterfüllung, sind ausgeschlossen.
(3) Die Haftung des Auftragnehmers ist grundsätzlich der Höhe
nach auf das zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer für den betreffenden
Auftrag vereinbarte Entgelt begrenzt.
(4) Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für Übersetzungsfehler,
die auf fehlerhaften, unrichtigen, unvollständigen oder nicht rechtzeitig
zur Verfügung gestellten Informationen, Unterlagen oder Terminologiequellen
oder aus schlecht lesbaren, fehlerhaften oder unvollständigen Textvorlagen
des Auftraggebers beruhen. Darüber hinaus haftet der Auftragnehmer
nur bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz; die Haftung bei leichter
Fahrlässigkeit tritt nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten
ein. Eine Rückgriffshaftung bei Schadenersatzansprüchen Dritter
ist ausgeschlossen.
(5) Wird der Auftragnehmer aufgrund einer Übersetzung von Dritten
in Anspruch genommen oder werden Ansprüche Dritter geltend gemacht,
so stellt der Auftraggeber den Auftragnehmer in vollem Umfang von der
Haftung frei.
9. Lieferverzug, Unmöglichkeit, Rücktritt
Der Auftraggeber ist in den Fällen eines vom Auftragnehmers zu vertretenden
Leistungsverzugs nur dann zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt, wenn
die Lieferfrist vom Auftragnehmer erheblich überschritten worden
ist und der Auftraggeber dem Auftragnehmer schriftlich und erfolglos eine
angemessene Nachfrist gesetzt hat.
10. Abtretung
Die Abtretung von vertraglichen Rechten und Pflichten des Auftraggebers
bedarf der schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.
11. Zahlungsbedingungen, Zahlungsverzug
(1) Das Entgelt des Auftragnehmers ist mit Zugang der Rechnung beim Auftraggeber
rein netto, unter Ausschluss der Aufrechnung oder Zurückbehaltung,
fällig. Der Auftraggeber kommt 30 Tage nach Zugang der Rechnung automatisch
ohne Abmahnung in Verzug. Bei Zahlungsverzug des Auftraggebers kommen
zum Basisbetrag Zinsgebühren in Höhe von monatlich 10% sowie
Mahngebühren hinzu.
(2) Mit der fristgerechten und vollständigen Zahlung gehen sämtliche
Rechte an der Übersetzung an den Auftraggeber über.
12. Kündigung des Vertrages
Die Kündigung des Vertrages durch den Auftraggeber muss vor Fertigstellung
der Übersetzungsarbeiten und schriftlich gegenüber dem Auftragnehmer
erfolgen. Der Auftragnehmer hat in diesem Fall Anspruch auf Schadensersatz
für entgangenen Gewinn in Höhe des Auftragswertes. Der Auftragnehmer
hat Anspruch auf Entgelt gegen den Auftraggeber für bereits fertiggestellte
Teilarbeiten.
13. Eigentumsvorbehalt
Die gelieferte Übersetzung sowie das Copyright an dieser bleiben
bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen Eigentum
des Auftragnehmers. Bis zum Eigentumsübergang hat der Auftraggeber
kein Nutzungsrecht an der Übersetzung.
14. Versand, Übertragung
Der Versand bzw. die elektronische Übertragung erfolgt auf Gefahr
des Auftraggebers. Für eine fehlerhafte Übertragung der Texte
oder für deren Verlust, sowie für deren Beschädigung oder
Verlust auf dem nicht elektronischen Transportwege haftet der Auftragnehmer
nicht.
15. Vertraulichkeit
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, Stillschweigen über alle Tatsachen
zu bewahren, die ihm in Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für
den Auftraggeber bekannt werden. Alle Texte werden vertraulich behandelt
und ohne vorherige Rücksprache nur denjenigen Personen zugänglich
gemacht, die mit der Übersetzung unmittelbar befasst sind, sofern
sie nicht in einer allgemein zugänglichen Publikation veröffentlicht
wurden.
16. Anzuwendendes Recht und Gerichtsstand
Das Auftragsverhältnis und alle sich daraus ergebenden Rechtsbeziehungen
und Ansprüche zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer unterliegen
dem deutschen Recht. Ausschließlicher Gerichtsstand ist Hamburg,
Deutschland.
17. Wirksamkeit
Infolge einer anfänglichen oder später eintretenden Unwirksamkeit
einer oder mehrerer Bestimmungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen
wird die Gültigkeit der übrigen nicht berührt.
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